Vogelarten unserer Region & andere Tiere  Teil II

Haubentaucher mit Junges am Lago Laprello in Heinsberg
Haubentaucher mit Junges am Lago Laprello in Heinsberg

Der Haubentaucher


Haubentaucher sind ab und an bei uns in der Region zu beobachten. Wegen der neuen Kiesabbaugebiete und die dadurch steigende Anzahl von Baggerseen steigt die Entwicklung dieser Vogelart bei uns sehr positiv.

Der Haubentaucher hat eine aufstellbare Federhaube, daher auch sein Name. Sein Schnabel ist sehr fein und spitz. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt.


Turmfalke auf einem erhöhten Aussichtsplatz
Turmfalke auf einem erhöhten Aussichtsplatz

 

 

Der Turmfalke

 

Turmfalken sind Greifvögel zierlicher Gestalt mit langen, spitzen Flügeln und einem langen Schwanz. Man kann sie hier ganzjährig beobachten. Leider sind sie nicht sehr einfach zu fotografieren, denn sie sind Menschen gegenüber recht scheu. Diesen konnte ich aus sicherer Entfernung aufnehmen, allerdings im Gegenlicht.

Typisch für sie ist der Rüttelflug, aus dem sie heraus ihre Beute (vorzugsweise Feldmäuse) jagen. Der Turmfalke braucht Wiesen und Felder. Sie brüten meist an Waldrändern, auf Telegrafenmasten, in Felswänden oder auf hohen Gebäuden.

 

 


Eine Brandgans
Eine Brandgans

Die Brandgans

 

Die Brandgans hat etwa die Größe einer Stockente. Sie ist schwarz weiß und hat ein auffälliges rostbraunes Brustband. Sie ist sehr selten hier vorzufinden. Sie lebt vorwiegend an flachen Meeresküsten und ab und an auch im Binnenland.

Die Brandgans brütet unter der Erde, was sehr untypisch ist für Gänse, vorzugsweise in verlassenen Kaninchenbauten. Sie ist durch ihre Muaserwanderungen berühmt.

Im Flug...
Im Flug...

Ein Trauerschwan mit Höckerschwanfamilie
Ein Trauerschwan mit Höckerschwanfamilie

Der Trauerschwan

 

Diesen Trauerschwan bekam ich im Januar 2016 auf einer Feuchtwiese im Selfkant vor die Linse. Ein recht seltener Anblick! Zusammen mit zwei Höckerschwänen machte er dort eine Pause, bevor er weiter flog.

Trauerschwäne sind eher selten zu beobachten. Sie  sind die einzig fast völlig schwarze Schwanenart. Typisch für diesen Entenvogel sind der auffällig rote Schnabel und der lange Hals, der längste unter den Schwänen. Dadurch kann er auch in tieferen Gewässern gründeln.


Saatgänse
Saatgänse

Die Saatgans

 

Die Saatgans aähnelt in ihrem Aussehen der Graugans. Sie ist jedoch dunkler gefiedert. Auch ihr Schnabel ist dunkel und hat fast mittig einen orangefarbenen Fleck/Tupfer. Saatgänse sind Wintergäste, denn sie leben in Skandinaviein, Russland und Sibirien.

 


Eine Blässgansgruppe
Eine Blässgansgruppe

 

Die Blässgans

 

Die Blässgans ist dunkler als die Graugans und auch ein wenig kleiner. Da sie dunkel gefärbt ist, sieht sie der Saatgans sehr ähnlich. Hauptunterscheidungsmerkmal ist ihre typische weiße Blesse über dem Schnabel. Sie ist bei uns ein Wintergast oder Durchzügler. Sie brütet in Grönland und Sibirien.


Eine Schwanzmeise
Eine Schwanzmeise

Die Schwanzmeise

 

Die Schwanzmeise ist in der Region nicht allzu oft vorzufinden. In einem Waldgebiet im Selfkant konnte ich nun diese niedliche Vogelart im März 2016 beobachten. Hier waren 4-5 Vögel im Geäst zu sehen.

Schwanzmeisen sind mit 13-15 cm nicht sonderlich groß. Sie haben einen kugeligen Körper und einen langen Schwanz (daher auch ihr Name). Der Körper hat eine rosa Tönung. Auffällig ist ihr kleiner spitzer Schnabel. Schwanzmeisen turnen gerne auf dem Geäst. Im Winter sieht man sie in größeren Gruppen. Leider ist die Sterblichkeitsrate in harten Wintern recht hoch, da sie unter Eis und Schnee nicht genügend Nahrung finden.

(Bilder lassen sich per Klick vergrößern)



Die Nachtigall im Selfkant
Die Nachtigall

Die Nachtigall

 

Die Nachtigall ist ein 15-17 cm langer Singvogel, der häufig bei uns vorkommt. Der kleine Vogel ist auf seinem Rücken braun gefärbt und hat einen rotbraunen Schwanz. Auffällig ist sein Gesang. Er bevorzugt Sträucher, Hecken und trockene Feldgehölze.

 


Der Steinschmätzer
Ein Steinschmätzer

Der Steinschmätzer

 

Der Steinschmätzer ist ein etwa spatzengroßer Vogel, der recht selten im Selfkant vorkommt. Meist ist er als Durchzügler unser Gast.

Diesen konnte ich auf einem Feld zwischen Schalbruch und Isenbruch (Mai 2017) beobachten.


Eine Großlibelle: Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
Eine Großlibelle: Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)

Die Libelle


Es gibt Groß- und Kleinlibellen.

Die Libelle auf dem Foto gehört zu den Großlibellen, die hier bei uns regelmäßig in der warmen Jahreszeit zu sehen sind. Großlibellen sind größer und kräftiger als ihre kleineren Artverwandten.

Großlibellen sind oft sehr geschickte und ausdauernde Flugkünstler.

Beide Flügelpaare könnnen unabhängig voneinander bewegt werden,

Libellen können sehr schnelle Wendungen ausführen und manche auch sogar rückwärts fliegen. Unter den Großlibellen gibt es sogenannte Wanderarten. Diese überwinden sehr große Flugstrecken.

In Ruhestellung werden die Flügel seitlich vom Körper abgespreizt (siehe Foto).

Großlibellen sind auch in der Lage, ihre Flügel über dem Rücken zusammenzuklappen. Dies tun sie jedoch nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei ungünstiger Witterung, wie starkem Wind oder Regen.

Eine Blaugrüne Mosaikjungfer in Ruhestellung auf einem Blatt eines Haselnuss Korkenzieherstrauchs
Eine Blaugrüne Mosaikjungfer in Ruhestellung auf einem Blatt eines Haselnuss Korkenzieherstrauchs
Eine Kleinlibelle auf einer Maisblüte
Eine Kleinlibelle auf einer Maisblüte